Prof. Dr.-Ing habil. Karl-Ernst Wirth im Vorstand der VDI-GVC

Herr Prof. Wirth vom Lehrstuhl für Grenzflächenverfahrenstechnik (LFG) und Sprecher des Departments CBI wurde vom 1.1.2017 bis zum 31.12.2019 zum stellvertretenden Vorsitzenden Beirat/Vorstand der VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen berufen.

Die VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (VDI-GVC) untergliedert sich in die 3 Fachbereiche: - Verfahrenstechnische Prozesse - Verfahrenstechnische Anlagen - Betrieb verfahrenstechnischer Anlagen. Die VDI-GVC ist die Fachorganisation der auf dem Gebiet der Verfahrenstechnik und des Chemieingenieurwesens tätigen Ingenieure sowie der ihnen nahestehenden Berufsgruppen. Sie behandelt Fragen der Verfahrenstechnik und des Chemieingenieurwesens im Gesamtbereich von Wissenschaft und Technik, Industrie und öffentlichem Leben.

Friedrich-Löffler-Preis 2016 für EAM Member Doris Segets

Die VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (VDI-GVC) hat am 19.04.2016 der Nachwuchswissenschaftlerin Dr.-Ing. Doris Segets vom Lehrstuhl für Feststoff- und Grenzflächenverfahrenstechnik der FAU, den mit 3.000 Euro dotierten Friedrich-Löffler-Preis 2016 verliehen.

Die Jury überzeugte Doris Segets durch ihre innovativen Forschungsarbeiten, bei denen sie Chemie und Technik kombiniert. Insbesondere mit Blick auf knapper werdende Ressourcen und dem daraus resultierenden Fokus auf erneuerbare Energien besitzen kleine, in flüssiger Phase hergestellte Teilchen von wenigen Nanometern Größe ein enormes Potential. Bisher war Forschung in diesem Bereich in erster Linie eine Fragestellung der Chemie. Ein enorm wichtiger Aspekt um kleine Teilchen nun auch technisch zu verarbeiten, ist beispielsweise die Kontrolle der Oberflächenchemie. Letztere beinhaltet alle Ionen und Moleküle, die an der Partikeloberfläche anbinden und die maßgeblich die Wechselwirkung der Teilchen mit der kontinuierlichen Phase bestimmen. Um Partikeloberflächen nun für möglichst viele Stoffsysteme mit möglichst geringem experimentellem Aufwand möglichst genau zu untersuchen, wurde eine Art ‚Werkzeugkasten‘ entwickelt. Dieser greift auf Methoden aus der Chemie zu, verfolgt dabei aber das Ziel, allgemein anwendbare Designkriterien zu identifizieren. Diese werden für die verfahrenstechnische Auslegung von technischen Prozessen dringend benötigt.

Weiterhin engagiert sich die Nachwuchswissenschaftlerin stark in der wissenschaftlichen Lehre, in ehrenamtlichen Gremien sowie als Frauenbeauftragte der Technischen Fakultät der FAU. Auch ihr außerordentliches Organisationstalent, nicht nur bei der Koordination des Interdisziplinären Zentrums für Funktionale Partikelsysteme (IZ FPS) wird mit diesem Preis gewürdigt.

Die Verleihung des Friedrich-Löffler-Preises erfolgte in Nürnberg im Rahmen der Eröffnung der PARTEC 2016, dem internationalen Kongress für Partikeltechnologie. Der Friedrich Löffler-Preis ist zur Förderung von ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchskräften für besondere Verdienste auf dem Feld der Partikelforschung, Partikeltechnologie und des Produktdesigns bestimmt. Er wird im Rahmen der PARTEC alle drei Jahre an einen promovierten Wissenschaftler verliehen. Mit diesem Preis wird dem Vermächtnis von Prof. Dr.-Ing. Friedrich Löffler gedacht und seine Leistungen für die Partikelforschung gewürdigt. Prof. Dr.-Ing. Friedrich Löffler wurde 1933 geboren, lehrte ab 1973 in Karlsruhe und wurde 1989 als C4-Professor an das Institut für Mechanische Verfahrenstechnik und Mechanik der Universität Karlsruhe berufen. Für seine richtungsweisenden Forschungen zur Partikeltechnologie wurde er u.a. 1974 mit dem Arnold-Eucken-Preis der VDI-GVC und 1981 mit der VDI-Ehrenmedaille in Gold der KRdL ausgezeichnet.

Vollständige Pressemitteilung des VDI

Kontakt
Dr.- Ing. Doris Segets
Lehrstuhl für Feststoff- und Grenzflächenverfahrenstechnik Arbeitsgruppe Segets
Interdisziplinäres Zentrum für funktionale Partikelsysteme (IZ FPS)
Tel.: 09131/85-29404
Mail: doris.segets@fau.de

FAU Erlangen-Nürnberg Wins the Project Management Championship in Germany

On the 19th of November 3 best teams from the qualification round competed in the final of German Project Management Championship. After evaluating teams’ performances jury pronounced the winner- Friedrich-Alexander University Erlangen-Nurnberg. This team will represent Germany in the International Project Management Championship finals that will be held in Latvia, March 2016.
RWTH Aachen University took the second place, but Hochschule Hannover came in third.

Team FAU Erlangen-Nürnberg

Team FAU Erlangen-Nürnberg- Katrin Seeger, Felix Lermer and Hermann Richter-Koch

The PM Championship is organized by Young Crew Germany and German Project Management Association. More information about the competition can be found on http://www.become.pm/projectmanagementchampionships/ and http://youngcrew.de/pm-championships/


Prof. Friedrich für weitere drei Jahre zum Honorary Faculty Member am Victor Chang Cardiac Research Institute in Sydney ernannt

Prof. Dr. med. habil. Dr. rer. nat. Oliver Friedrich, Inhaber des Lehrstuhls Medizinische Bioverfahrenstechnik im Department CBI der Technischen Fakultät, wurde für weitere drei Jahre bis August 2018 zum Honorary Faculty Member am Victor Chang Cardiac Research Institute in Sydney, Australien, ernannt.

Prof. Dr. med. habil. Dr. rer. nat. Oliver Friedrich zum Adjunct Professor in the School of Medical Sciences ernannt

Prof. Dr. med. habil. Dr. rer. nat. Oliver Friedrich, Inhaber des Lehrstuhls Medizinische Bioverfahrenstechnik im Department CBI der Technischen Fakultät, wurde zum Adjunct Professor in the School of Medical Sciences in the College of Science, Engineering and Health at RMIT (Royal Melbourne Institute of Technology) in Australien ernannt. 

Friedrich Oliver MBT W3

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwei Nachwuchswissenschaftler des CBI gewinnen die begehrten ERC Starting Grants 2014

Gleich zwei Nachwuchswissenschaftler des CBI konnten sich im härtesten Auswahlverfahren zur Vergabe europäischer Fördermittel durchsetzen: In den kommenden fünf Jahren unterstützt der Europäische Forschungsrat (ERC) die exzellenten Forschungsvorhaben von Dr. Björn Braunschweig (Lehrstuhl für Feststoff-und Grenzflächenverfahrenstechnik LFG) und PD Dr. Andreas Bräuer (Lehrstuhl Technische Thermodynamik LTT) mit je einem der mit 1,5 Millionen Euro dotierten ERC Starting Grants. Bei der strengen Auswahl unter den Projektvorschlägen entscheidet das ERC auf Basis eines umfassenden Begutachtungsprozesses, an dem eine Vielzahl der auf den jeweiligen Forschungsgebieten führenden internationalen Wissenschaftler beteiligt ist. Weniger als zehn Prozent der eingereichten Forschungsvorhaben schaffen die Hürde. Der ERC vergibt diese Fördermittel jährlich an die vielversprechendsten jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die so die Chance erhalten sollen, eigene Arbeitsgruppen auszubauen und Forschungsprojekte mit hohem Innovationspotenzial voranzutreiben.

Einer der Preisträger des CBI gehört zum Exzellenzcluster Engineering of Advanced Materials (EAM), einer kommt von der Erlangen Graduate School in Advanced Optical Technologies (SAOT) – das mag als Indiz gelten, dass die Mittel aus der Exzellenzinitiative an der FAU hervorragend investiert sind.

Prof. Dr. Joachim Hornegger, Vizepräsident für Forschung der FAU, ist begeistert: „Wir sind stolz auf unsere Rising Stars! Dies zeigt aber auch, wie hoch der Stellenwert der Nachwuchsförderung an der FAU ist – und wie sichtbar wir mittlerweile in der internationalen Forschungslandschaft sind.“

Der Schaum-Versteher: Dr. Björn Braunschweig, 35

Dr. Börn Braunschweig Lehrstuhl für Feststoff- und Grenzflächenverfahrenstechnik LFG. (Bild: Erich Malter)

Was macht einen guten Cappuccino aus? Die perfekte Konsistenz des Schaumhäubchens obenauf. Doch wie lassen sich die Eigenschaften von Schäumen gezielt beeinflussen – und zwar nicht nur beim Cappuccino, sondern bei Schäumen generell? Die Lösung dieses Problems würde völlig neue Anwendungsmöglichkeiten von Schäumen ermöglichen, wie beispielsweise die Aufreinigung von Antikörpern oder von Rohstoffen. Auf diese Weise ließen sich die Kosten für diese Prozesse erheblich reduzieren. Doch der Weg zum Schaum mit maßgeschneiderten Eigenschaften ist gar nicht so einfach. Denn die Forscher müssen dazu zunächst einmal verstehen lernen, wie ein Schaum auf molekularer Ebene zustande kommt und wie die molekulare Struktur an der Grenzfläche, also dort, wo Gas und Flüssigkeit in den einzelnen Schaumbläschen aufeinandertreffen, sich auf die Eigenschaften des Schaumes – etwa auf seine Stabilität – auswirkt. Björn Braunschweig geht diesen Mechanismen nun in seinem ERC-Projekt von A bis Z auf den Grund. So untersucht er alle Hierarchieebenen – sozusagen von winzig klein bis riesengroß: Er nimmt die Molekülstruktur an der Grenzfläche ebenso unter die Lupe wie die Schaumblase selbst mit ihren Wänden, den Lamellen, und schließlich den makroskopisch sichtbaren Schaum. Damit dies gelingt, ist eine interdisziplinäre Herangehensweise nötig, die Grundlagenforschung in Physik und Chemie mit der Verfahrenstechnik kombiniert. In allen drei Disziplinen hat Björn Braunschweig bereits intensiv gearbeitet – und auch am Lehrstuhl für Feststoff- und Grenzflächenverfahrenstechnik (LFG), an dem er forscht, sind sie in idealer Weise vereint.

Björn Braunschweig macht sich eine ausgefeilte Untersuchungsmethode zunutze: die sogenannte nichtlineare optische Spektroskopie. Mit Hilfe dieser spektroskopischen Methode lässt sich gezielt der molekulare Aufbau von Grenzflächen untersuchen. Hierzu werden ultrakurze Laserpulse eingesetzt, deren intensive elektromagnetische Strahlung durch die Wechselwirkung mit Stoffen oder Molekülen in Licht mit anderer Wellenlänge umgewandelt werden kann, zum Beispiel rotes Licht in blaues Licht. Diese Verwandlung des Lichts ist für viele Materialien nur an der Grenzfläche erlaubt, was den enormen Vorteil der nichtlinearen optischen Spektroskopie ausmacht. Der Grund ähnelt der sprichwörtlichen Suche nach der Nadel im Heuhaufen: Es müssen die wenigen Atom- beziehungsweise Moleküllagen an der Grenzfläche von der überwältigen Anzahl von Molekülen mit fast identischen Eigenschaften im Volumen selbst unterschieden werden.

Mit den kombinierten Erkenntnissen von Experiment und Analyse aus allen Größenskalen der Prozesskette der Schaumentstehung, lässt sich, so die Vision Braunschweigs, gezielt die Eigenschaft eines Schaums steuern und verbessern. Das Ergebnis wäre ein Superschaum, der für die verschiedensten Anwendungen perfekt konfiguriert werden könnte.

Zur Vita

Dr. Björn Braunschweig ist seit 2012 Leiter einer Nachwuchsgruppe am Lehrstuhl für Feststoff- und Grenzflächenverfahrenstechnik (LFG). Seit April 2014 ist er Mitglied im Exzellenzcluster Engineering of Advanced Materials (EAM) und seit 2013 Mentor in der Erlangen Graduate School in Advanced Optical Technologies (SAOT). 2011 hatte er ein Feodor-Lynen-Rückkehrer-Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung an der FAU, von 2009 bis 2010 eine Postdoc-Position als Feodor-Lynen-Stipendiat an der Universität von Illinois in Urbana-Champaign (USA) inne.

Sein Studium der Physik absolvierte er an der TU Clausthal, wo er 2009 promovierte. Bereits hier kristallisierte sich sein zukünftiger Forschungsschwerpunkt heraus: Verfahren der nichtlinearen Optik und der Oberflächenwissenschaften. Für den ERC Starting Grant bringt er 10 Jahre Erfahrung aus dem Bereich nichtlinearer Optik kombiniert mit Oberflächenwissenschaften ein – dies aus dem Blickwinkel von drei Disziplinen: Physik (Doktorarbeit im Bereich geladener Grenzflächen), Chemie (Postdoc im Bereich Elektrokatalyse) und Verfahrenstechnik.

Geschüttelt, nicht gerührt: PD Dr. habil. Andreas Bräuer, 36

Dr. Andreas Bräuer, Lehrstuhl für Technische Thermodynamik LTT. (Bild: Erich Malter)

Die Hochdruckverfahrenstechnik kommt in den verschiedensten Bereichen des täglichen Lebens zum Einsatz. Beispiele sind das Entkoffeinieren von Kaffee, die Extraktion von Aromastoffen, Ölen  und pharmazeutischen Wirkstoffen aus Naturstoffen, Verbrennungsprozesse in Diesel- oder Ottomotoren sowie verschiedenste Verfahren zur Herstellung feinster Partikel. Die flexibel einsetzbare Hochdruckverfahrenstechnik bietet die Möglichkeit, durch eine Variation des Drucks die im Prozess ablaufenden Teilschritte – und damit die Eigenschaften des herzustellenden Produkts – einfach und zielgerichtet zu beeinflussen. Doch das Verfahren birgt auch einen Nachteil: Die Diffusion ist im Verhältnis zur Zähflüssigkeit von Stoffen gering – bei Mischprozessen braucht es daher etwas Zeit, bis sich zwei Substanzen auf molekularer Ebene tatsächlich vermengt haben. Die Konsequenz: Bereits während des Gemischbildungsvorgangs können zwei Substanzen anfangen miteinander zu reagieren, selbst wenn sie – wegen der langsamen Diffusion – auf molekularer Ebene noch gar nicht homogen miteinander vermischt sind. Die Reaktion findet dann also in einem System statt, das vor dem bloßen Auge schon perfekt vermischt erscheint, aber auf molekularer Ebene tatsächlich noch heterogen ist. Da die Reaktion selbst auch auf molekularer Ebene abläuft, werden die Inhomogenitäten des Gemischs vor der Reaktion auf die Eigenschaften des erzeugten Produkts nach der Reaktion übertragen, so dass das Produkt dann eben auch meist unerwünschte Inhomogenitäten aufweist.

Andreas Bräuer nimmt im Rahmen seines Forschungsprojekts genau diese Gemischheterogenität in Hochdruckprozessen und ihren Einfluss auf die Produkteigenschaften unter die Lupe – und zwar in Anlagen technisch relevanter Dimensionen während des Mischprozesses selbst. Als Analysewerkzeuge können daher keine Mikroskope zum Einsatz kommen. Es muss auf optische Messtechniken zurückgegriffen werden, die es erlauben, aus technischen Anlagen zeitlich und lokal aufgelöste Informationen über den Gemischzustand auf molekularer und gleichzeitig auf makroskopischer Ebene zu gewinnen. Solche Instrumente hat Andreas Bräuer in den letzten Jahren selbst entwickelt.

Zur Vita:

Nach seinem Abschluss im Studiengang Chemieingenieurwesen an der FAU promovierte PD Dr. Andreas Bräuer 2007 an der Technischen Fakultät der FAU im Fachgebiet „Technische Thermodynamik“ – schon damals lag ihm das Thema „Gemische“ am Herzen. 2014 habilitierte er sich an der Technischen Fakultät für das Fachgebiet „Technische Thermodynamik“, wofür ihm im September 2014 von der FAU die Lehrbefugnis erteilt wurde.

Bereits seit 2007 ist er Leiter des Applied Raman Scattering Laboratory an der Erlangen Graduate School in Advanced Optical Technologies (SAOT), die im November 2006 als Teil der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder an der FAU eingerichtet wurde; außerdem gehört er als Geschäftsführer dem Direktorium der SAOT an. In seiner wissenschaftlichen Laufbahn hat er außerdem mehrere Lehr- und Forschungsaufenthalte im Ausland wahrgenommen, etwa als Gastwissenschaftler an der Universität Salerno in Italien oder am FAU Campus Busan in Südkorea.

 

Promotionspreis zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses für Frau Dr. Alexandra Inayat

Frau Inayat fertigte ihre Promotionsarbeit am Lehrstuhl für Chemische Reaktionstechnik in der Arbeitsgruppe von Prof. Schwieger an. Das Thema ihrer Arbeit war: „Basische Festkörperkatalysatoren für die Nutzung nachwachsender Rohstoffe: Die Bedeutung von Textur- und Oberflächeneigenschaften in der p-Cymensynthese“.

Frau Inayat gelang es dabei hierarchisch aufgebaute Katalysatoren zu entwickeln und einzusetzen. Sie konnte zeigen, dass derartige Katalysatoren eine spezielle neuartige Morphologie besitzen, sodass sie besonders für die direkte Umsetzung von Biomasse oder die Umsetzung von biomassebasierten Substanzen geeignet sind. Sie entwickelte dabei ein vollständig neues Präparationsprinzip und testete die hergestellten Materialien in einer Modellreaktion - der p-Cymensynthese (Baustein für das Schmerzmittel Ibuprofen).

Frau Inayat hat sich, nachdem sie ihr Studium in Halle an dem dortigen Institut für Technische Chemie überaus erfolgreich abgeschlossen hatte, entschieden, Arbeitskreis, Ort und Fachgebiet zu wechseln. Sie kam bereits zu diesem Zeitpunkt nicht mit leeren Händen nach Erlangen, sondern mit dem angesehenen Promotionsstipendium des Fonds der Chemischen Industrie (FCI). Neben zahlreichen Publikationen in angesehenen Journalen und vielen Tagungsbeiträgen hat Frau Inayat auch studentische Arbeiten äußerst erfolgreich betreut und sich in der Lehre sowie als Mentorin engagiert.

Aufgrund dieser herausragenden wissenschaftlichen und persönlichen Gesamtleistung ist Frau Inayat eine würdige Preisträgerin für den Promotionspreis zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Das Department CBI wünscht Ihr für Ihre weitere Zukunft alles Gute.

Dekanin Prof. Dr. Marion Merklein, Dr. Alexandra Inayat, Frauenbeauftragte des CBI Dr. Kristina Noack

Dekanin Prof. Dr. Marion Merklein, Dr. Alexandra Inayat, Frauenbeauftragte des CBI Dr. Kristina Noack


Hans Rumpf-Medaille für Karl-Ernst Wirth

Prof. Dr.-Ing. Karl-Ernst Wirth von der Universität Erlangen-Nürnberg wird für seine herausragenden Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Feststoffverfahrenstechnik mit der Hans Rumpf-Medaille ausgezeichnet. Durch seine Arbeiten hat er bahnbrechende Ergebnisse im Bereich der Wirbelschichttechnik und der pneumatischen Förderung erzielt. Besonders seine Arbeiten zur Optimierung der Fließeigenschaften von Pulvern zu Wärme-und Stoffübertragungsphänomenen sowie zu hochintegrierten Reaktor-Regeneratorsystemen besitzen eine große Bedeutung für die industrielle Anwendung.

Die Hans-Rumpf-Medaille wird mindestens alle drei Jahre für Arbeiten zu Grundlagen der chemischen Verfahrenstechnik und ihrer beispielhaften Anwendung vergeben.

Karl-Ernst Wirth, Jahrgang 1951, studierte Chemieingenieurwesen an der Universität Karlsruhe und promovierte 1980 an der Universität Erlangen-Nürnberg. Dort war er zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter und ab 1989, nach seiner Habilitation, als Oberingenieur am Lehrstuhl für Mechanische Verfahrenstechnik der Universität Erlangen-Nürnberg tätig. 1991 wurde er als Universitätsprofessor auf diesen Lehrstuhl berufen. Karl-Ernst Wirth hat zahlreiche Fachbeiträge und Bücher veröffentlicht und hält fünf Patente. Er engagiert sich in verschiedenen Gremien der GVC-Fachgesellschaften und war viele Jahre als Fachgutachter der Deutschen Forschungsgemeinschaft tätig. Seine wissenschaftlichen Leistungen wurden unter anderem mit dem Arnold-Eucken-Preis der VDI-GVC, dem Wolfgang-Finkelnburg-Preis der Universität Erlangen-Nürnberg und einem Internationalen Innovationspreis ausgezeichnet.

Vor Herrn Wirth erhielten diese Auszeichnung u.a. 1994 sein akademischer Lehrer Prof. Otto Molerus und 2012 sein Kollege aus früheren Erlanger Tagen Prof. Joachim Werther.

Wirth Dechema

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Best Presentation Award für Herrn Dipl.-Ing. Peter Treiber


Herr Dipl.-Ing. Peter Treiber, Lehrstuhl für Energieverfahrenstechnik, wurde auf dem
4th International Symposium on Gasification and its Applications (iSGA-4),
2nd of September to 5th of September 2014 - Vienna, Austria
für seinen Vortrag
“Tar Tolerant Syngas Generation by Thermochemical Conversion of Biomass and Coal with Integrated Removal of CO2
vom Scientific Committee der Konferenz mit dem “Best Presentation Award“ ausgezeichnet.

 

BBAW-Preis an Prof. Malte Kaspereit

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) hat bekanntgegeben, dass sie Herrn Prof. Malte Kaspereit, Lehrstuhl für Thermische Verfahrenstechnik,  den ”Technikwissenschaftlichen Preis der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften“ verleihen wird.

Mit dem o.g. Preis, der 2014 erst zum dritten Mal vergeben wird, ehrt die BBAW herausragende Technisch-wissenschaftliche Leistungen in der Forschung oder Wirtschaft. Das Preisgeld von 10.000 Euro wird von der inpro Innovationsgesellschaft aus Berlin gestiftet.

 Zur Begründung schreibt die BBAW in ihrer Internetpräsenz: ”Der Preis geht in diesem Jahr an Malte Kaspereit, Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg. Er beschäftigte sich wegweisend mit der Trennung von sehr ähnlichen Molekülen, insbesondere der äußerst schwierigen Enantiomerentrennung zur Gewinnung von paarweise auftretenden und zueinander spiegelbildlich aufgebauten Molekülen. Um dies zu realisieren, befasste er sich sowohl theoretisch als auch experimentell mit der Entwicklung neuartiger Verfahren der präparativen Chromatographie und Kristallisation.“ (www.bbaw.de/veranstaltungen/2014/april-2014/tag-technikwissenschaften).

 Die festliche Preisverleihung findet am 25.4.2014 im Rahmen des ”Tages der Technikwissenschaften 2014“ der BBAW im Anschluss an die öffentliche Fachtagung zum Thema ”Verfahrenstechnik: Einfach spannend“ im Akademie Gebäude am Gendarmenmarkt in Berlin statt.


Prof. Dr.-Ing. habil. Antonio Delgado wurde zum Fellow der International Union of Food Science and Technology (IUFoST) gewählt.

Im Rahmen des 17th World Congress of Food Science and Technology (World Food Congress) 17-21 August in Montreal, Canada, wird er zusammen mit den anderen neuen Fellows ernannt werden. Näheres unter fellows-elected-to-the-international-academy-of-food-science-and-technology-iafost-2014.pdf

 

Promotionspreis der Technischen Fakultät zur Förderung des Wissenschaftlichen Nachwuchses 2013 an Frau Dr.-Ing. Doris Segets

Die Auszeichnung „Promotionspreis zur Förderung des Wissenschaftlichen Nachwuchses“ hebt die Leistungen einer Wissenschaftlerin hervor, die einerseits aufgrund hervorragender Leistungen in ihrer Dissertation sowie der besonderen Befähigung zu einer weiteren wissenschaftlichen Karriere und andererseits durch ihren Einsatz zur Förderung der Gleichstellung als Vorbild für andere dient. Dieses Jahr geht die Auszeichnung an Frau Dr.-Ing. Doris Segets, die diese Anforderungen durch ihre beeindruckenden Leistungen in Forschung und Lehre umfassend erfüllt

In ihrer 2012 am Lehrstuhl für Feststoff- und Grenzflächenverfahrenstechnik der Universität Erlangen-Nürnberg (Prof. Dr.-Ing. W. Peukert) abgeschlossenen Dissertation „Fundamental Aspects during the Processing of Semiconductor Nanoparticles“ stellte sie eine wissenschaftlich fundierte Methodik bereit für die sich dynamisch entwickelnde Verfahrenstechnik kolloidaler Systeme. Sie kombinierte dabei geschickt Elemente der Mechanischen Verfahrenstechnik mit Aspekten der Kolloidwissenschaften und der Nanotechnologie. Im Fokus ihrer Arbeiten stehen besonders kleine Teilchen mit Durchmessern kleiner 20 nm, welchen im Bereich der Nanoelektronik und Photonik eine sehr große Bedeutung zukommt. Die Erarbeitung ingenieurwissenschaftlicher Konzepte für diesen bisher von den Grundlagenwissenschaften dominierten Bereich ist von großer Bedeutung für die technische Umsetzung und breite Anwendbarkeit dieser innovativen Materialsysteme.

Bild von der Homepage der TechFak – Foto: Erich Malter

Dipl.-Ing. Gordana Iovicic vom Lehrstuhl für Technische Thermodynamik erhielt den Poster Award 2013

Dipl.-Ing. Gordana Iovicic vom Lehrstuhl für Technische Thermodynamik erhielt auf dem Kick-Off Symposium des Optical Imaging Center Erlangen (OICE) den Poster Award 2013 für ihr Poster mit dem Thema „Laser-Induced Phosphorescence in der Verbrennungstechnik“.

M.Sc. Patrick Adametz vom Lehrstuhl für Technische Thermodynamik erhielt VDI-Preis 2013 

M.Sc. Patrick Adametz vom Lehrstuhl für Technische Thermodynamik erhielt den VDI-Preis 2013 für seine Masterarbeit.

M.Sc. Karla Reinhold-Lopez vom Lehrstuhl für Technische Thermodynamik erhielt Student Award 2013

M.Sc. Karla Reinhold-Lopez vom Lehrstuhl für Technische Thermodynamik wurde der Student Award 2013 in Advanced Optical Technologies für das Topic „Optical Metrology“ verliehen.

Dr.-Ing. Lars Zigan vom Lehrstuhl für Technische Thermodynamik erhielt Hermann-Appel-Preis 

Dr.-Ing. Lars Zigan vom Lehrstuhl für Technische Thermodynamik erhielt für seine Dissertation den Hermann-Appel-Preis auf dem Fachgebiet „Antriebsstrangentwicklung“.

M.Sc. Ricarda Friebe und M.Sc. Martin Heining vom Lehrstuhl für Medizinische Biotechnologie

Wurden mit dem Studentenpreis der DECHEMA für ihren schnellen Abschluss im Fachgebiet Biotechnologie ausgezeichnet.

Prof. Dr. rer. nat. Dr.-Ing. Thomas Pöschel, Lehrstuhl für Multiscale Simulation of Particulate Systems

  • wurde zum Member der “Association pour l’Etude e la MicroMécanique des Milieux Granulaires“ (AEMMG) ernannt
  • ist seit April 2013 Editor der Zeitschrift „Computational Particle Mechanics“

Dr. René Wölfel erhielt Promotionspreis der STAEDTLER Stiftung 

In diesem Jahr ehrte die STAEDTLER Stiftung bereits zum 15. Mal in Folge zehn Doktoranden der FAU. Für ihre außerordentlichen universitären Leistungen erhielten diese ein attraktives Preisgeld in Höhe von jeweils 3.500 Euro. Überreicht wurden die hochdotierten Promotionspreise in einem feierlichen Rahmen am 28. Oktober 2013 am Hauptsitz der STAEDTLER Unternehmensgruppe in Nürnberg. Herr Dr. René Wölfel vom Lehrstuhl für Chemische Reaktionstechnik des Departments CBI war einer der beiden Preisträger aus der Technischen Fakultät. Er überzeugt mit seiner Arbeit: Katalytische Erzeugung von Wasserstoff aus biogenen Rohstoffen.

Ingenieurinnen-Preis für Marion Bartesch

Frauen in MINT-Berufen mögen noch rar sein – doch erfolgreich sind sie auf alle Fälle. Das zeigen die aktuellen Preisträgerinnen des Ingenieurinnen-Preises, den Wissenschaftsminister Heubisch soeben fünf jungen Nachwuchswissenschaftlerinnen verliehen hat. Unter ihnen: Marion Bartesch von der FAU, Lehrstuhl Chemische Reaktionstechnik des Departments CBI. 

Weiterer Text und Bild:

http://blogs.fau.de/news/2013/08/06/wissenschaftsminister-zeichnet-fau-absolventin-aus/

Willi-Keim-Preis der ProcessNet-Fachgruppe Advanced Fluids erstmals vergeben

Dr.-Ing. Dipl.-Wirt.-Ing. Nicolas Alt, Erlangen, ist der erste Preisträger des Willi-Keim-Preises der ProcessNet-Fachgruppe Advanced Fluids. 

Er erhält die Auszeichnung für seine herausragenden Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Ammonothermalsynthese und der Verwendung von überkritischem Ammoniak als Advanced Fluid für die Herstellung neuer Halbleiterwerkstoffe. Der Willi-Keim-Preis wird für grundlegende und originelle Forschungsarbeiten jüngerer Wissenschaftler zu Advanced Fluids vergeben und ist mit 2.000 Euro dotiert. Die Preisverleihung findet am 9. Oktober im Rahmen der Tagung „Green Solvents for Synthesis“ in Boppard statt.

Beim Ammonothermalverfahren werden Kristalle in überkritischem Ammoniak bei hoher Temperatur und hohem Druck hergestellt. Dadurch wird beispielsweise die Züchtung großer Galliumnitrid-Kristalle möglich, die zur Entwicklung leistungsfähiger weißer Leuchtdioden benötigt werden. Nicolas Alt entwickelte unter anderem eine Sichtzelle, die die optische Beobachtung der Vorgänge im Reaktionsraum bei 2000 bar und 600°C ermöglicht und so eine genaue Kontrolle der Reaktionsbedingungen erleichtert. Die neue Technologie lässt sich auch auf andere industrielle Vorgänge übertragen.

Nicolas Alt, geboren 1976, studierte Chemieingenieurwesen an der Universität Erlangen-Nürnberg. Zusätzlich erwarb er einen Abschluss als Diplom-Wirtschaftsingenieur an der Fernuniversität Hagen. Seit seiner Promotion 2011 ist er als PostDoc und Leiter des Forschungsbereichs Hochdruck-, Pumpen und Verfahrenstechnik am Lehrstuhl für Prozessmaschinen und Anlagentechnik der Universität Erlangen-Nürnberg tätig.

Preisübergabe

Prof. Peukert erhält Ernest-Solvay-Preis 2012

CBI-Wissenschaftler für exzellente Forschung in Partikeltechnologie und Verfahrenstechnik ausgezeichnet

Renommierter Ernest-Solvay-Preis geht an Prof. Dr. Wolfgang Peukert

Für seine wegweisenden Arbeiten im Bereich der Partikeltechnologie und Grenzflächenverfahrenstechnik wurde Professor Wolfgang Peukert, Inhaber des Lehrstuhls für Feststoff- und Grenzflächenverfahrenstechnik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) am 11. Oktober 2012 in Hannover mit dem Ernest-Solvay-Preis ausgezeichnet. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und gehört zu den renommiertesten deutschen Auszeichnungen auf dem Gebiet der Verfahrenstechnik.

Interdisziplinärer Ansatz macht Partikelsysteme vielseitig einsetzbar

Im Zentrum von Peukerts Arbeiten stehen grenzflächenbestimmte Partikelsysteme und die damit verbundene verfahrenstechnische Forschung und Lehre. Dies umfasst Methoden zur Herstellung, Formulierung und Charakterisierung von Partikeln. Er untersucht funktionale Partikelsysteme als Bausteine neuartiger Hochleistungsmaterialen, deren Produkteigenschaften entlang von Prozessketten für viele High-Tech-Anwendungen maßgeschneidert werden. Sein interdisziplinärer Ansatz öffnet der Verfahrenstechnik neue Anwendungen in der chemischen Industrie, aber auch in physikalisch bestimmten Feldern wie der Keramik, der druckbaren Elektronik und der Energietechnik. Seine Ansätze sind ebenfalls anwendbar in den Biowissenschaften: Beispiele sind die Grenzflächen in Lebensmittelschäumen (z.B. Schlagsahne) und pharmazeutische Formulierungen neuer Wirkstoffe. Wolfgang Peukert gelingt es so, Grundlagenforschung und universitäre Lehre mit aktuellen Fragestellungen in der Industrie zu verbinden.

Über den Preisträger

Prof. Dr. Wolfgang Peukert ist seit Frühjahr 2003 Inhaber des Lehrstuhls für Feststoff- und Grenzflächenverfahrenstechnik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Seit 2007 koordiniert er darüber hinaus den Exzellenzcluster Engineering of Advanced Materials an der FAU, der es sich zum Ziel gesetzt hat, die Lücke zwischen Grundlagenforschung und Anwendung moderner Funktionsmaterialien zu schließen, und den er erfolgreich in seine zweite Förderperiode bis Ende 2017 führte. Im Rahmen des Exzellenzclusters baut er das Interdisziplinäre Zentrum für Funktionale Partikelsysteme auf.

2005 erhielt er mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis den höchstdotierten deutschen Forschungsförderpreis und wurde 2008 in die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) und 2009 in die deutsche Akademie für Technikwissenschaften (acatech) berufen. Vor seinem Wechsel an die FAU hatte der heute 54-jährige den Lehrstuhl für Verfahrenstechnik an der Technischen Universität München inne. Zuvor war er in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung des Hosokawa Konzerns in Deutschland und Japan tätig.

Über Solvay und die Solvay Stiftung

Solvay ist ein internationales Chemieunternehmen mit Hauptsitz in Brüssel. Die Solvay-Gruppe beschäftigt weltweit rund 29.000 Menschen, davon in Deutschland über 3.000 Mitarbeiter in den Unternehmensbereichen Chemie, Kunststoffe und Rhodia.

Die 1980 gegründete Ernest-Solvay-Stiftung geht auf Ernest Solvay (1838-1922) zurück, den belgischen Industriellen und Gründer des gleichnamigen Chemieunternehmens Solvay. Stiftungsziel ist es, herausragende Forschungsvorhaben zu ermöglichen. Die Stiftung verleiht alle zwei Jahre den mit 20.000 Euro dotierten Ernest-Solvay-Preis an einen herausragenden Wissenschaftler einer nicht-industriellen Forschungseinrichtung aus dem Bio- und Chemieingenieurwesen. Voraussetzung ist, dass der Preisträger dabei das Fachgebiet in eigener Lehre vertritt. Informationen zum Preis und zur Stiftung finden sich im Internet unter www.solvay.de und www.solvay-stiftung.de.

Weitere Informationen

Professor Dr.-Ing. Wolfgang Peukert

09131/85-29400

wolfgang.peukert@lfg.fau.de

www.lfg.uni-erlangen.de

 

Dr. Andreas Bräuer wird von der Dechema Fachgruppe “Hochdruckverfahrenstechnik” für seine herausragenden, zukunftsweisenden, nachhaltigen und publizierten Forschungsleistungen mit dem Professor-Siegfried-Peter-Preis ausgezeichnet.

Während des Jahrestreffens der ProcessNet Fachgruppe “Hochdruckverfahrenstechnik” wurde Dr. Andreas Bräuer am 2ten März 2012 in Hamburg mit dem Professor-Siegfried-Peter-Preis ausgezeichnet. Der Professor-Siegfried-Peter-Preis wird von Der Fachgruppe “Hochdruckverfahrenstechnik” im Namen der Professor-Siegfried-Peter Stiftung für herausragende, zukunftsweisende, nachhaltige und publizierte Forschungsleistungen auf dem Gebiet der Hochdruckverfahrenstechnik vergeben.

Die »Professor-Siegfried-Peter-Stiftung« und der damit verbundene »Professor-Siegfried-Peter-Preis« wurde vom Lehrstuhl für Thermische Verfahrenstechnik (Prof. Dr. W. Arlt) und dem Department Chemie- und Bioingenieurwesen der Universität Erlangen-Nürnberg in Abstimmung mit der Witwe Käte Peter und dem Sohn Dr. Wolfgang Peter ins Leben gerufen, um daran zu erinnern, dass Prof. Dr. Siegfried Peter während seiner Zeit als Ordinarius für Technische Chemie die Hochdrucktechnik in Erlangen, Deutschland und Europa als vorbildlicher Forscher und Lehrer nachhaltig geprägt hat.

Die Forschungsarbeiten von Dr. Andreas Bräuer beziehen sich vornehmlich auf die Entwicklung und den Einsatz von optischen Messverfahren für die insitu Untersuchung von Hochdruckprozessen in der Verfahrenstechnik. Dr. Andreas Bräuer ist Leiter einer Arbeitsgruppe am Lehrstuhl für Technische Thermodynamik und Direktoriumsmitglied der Erlangen Graduate School in Advanced Optical Technologies (SAOT), beides Einrichtungen der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg.

http://www.arl.aot.uni-erlangen.de/home.html

Fachgruppenvorsitzender Professor Weidner (Ruhr-Universität Bochum), Preisträger Dr. Andreas Bräuer (Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg), stellv. Fachgruppenvorsitzender Professor Dohrn (Bayer Technology Services GmbH), Konferenzgastgeberin Professor Smirnova (Technische Universität Hamburg-Harburg)

Prof. Dr. Dr. Oliver Friedrich für ein weiteres Jahr Honorary Senior Lecturer

Prof. Friedrich wurde für ein weiteres Jahr bis Juli 2013 zum "Honorary Faculty Member" und Conjoint Professor am Victor Chang Cardiac Research Institute in Sydney, Australia ernannt

Prof. Peukert erhält Ernest-Solvay-Preis 2012

CBI-Wissenschaftler für exzellente Forschung in Partikeltechnologie und Verfahrenstechnik ausgezeichnet
Renommierter Ernest-Solvay-Preis geht an Prof. Dr. Wolfgang Peukert

Für seine wegweisenden Arbeiten im Bereich der Partikeltechnologie und Grenzflächenverfahrenstechnik wurde Professor Wolfgang Peukert, Inhaber des Lehrstuhls für Feststoff- und Grenzflächenverfahrenstechnik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) am 11. Oktober 2012 in Hannover mit dem Ernest-Solvay-Preis ausgezeichnet. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und gehört zu den renommiertesten deutschen Auszeichnungen auf dem Gebiet der Verfahrenstechnik.

Interdisziplinärer Ansatz macht Partikelsysteme vielseitig einsetzbar

Im Zentrum von Peukerts Arbeiten stehen grenzflächenbestimmte Partikelsysteme und die damit verbundene verfahrenstechnische Forschung und Lehre. Dies umfasst Methoden zur Herstellung, Formulierung und Charakterisierung von Partikeln. Er untersucht funktionale Partikelsysteme als Bausteine neuartiger Hochleistungsmaterialen, deren Produkteigenschaften entlang von Prozessketten für viele High-Tech-Anwendungen maßgeschneidert werden. Sein interdisziplinärer Ansatz öffnet der Verfahrenstechnik neue Anwendungen in der chemischen Industrie, aber auch in physikalisch bestimmten Feldern wie der Keramik, der druckbaren Elektronik und der Energietechnik. Seine Ansätze sind ebenfalls anwendbar in den Biowissenschaften: Beispiele sind die Grenzflächen in Lebensmittelschäumen (z.B. Schlagsahne) und pharmazeutische Formulierungen neuer Wirkstoffe. Wolfgang Peukert gelingt es so, Grundlagenforschung und universitäre Lehre mit aktuellen Fragestellungen in der Industrie zu verbinden.

Über den Preisträger

Prof. Dr. Wolfgang Peukert ist seit Frühjahr 2003 Inhaber des Lehrstuhls für Feststoff- und Grenzflächenverfahrenstechnik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Seit 2007 koordiniert er darüber hinaus den Exzellenzcluster Engineering of Advanced Materials an der FAU, der es sich zum Ziel gesetzt hat, die Lücke zwischen Grundlagenforschung und Anwendung moderner Funktionsmaterialien zu schließen, und den er erfolgreich in seine zweite Förderperiode bis Ende 2017 führte. Im Rahmen des Exzellenzclusters baut er das Interdisziplinäre Zentrum für Funktionale Partikelsysteme auf.

2005 erhielt er mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis den höchstdotierten deutschen Forschungsförderpreis und wurde 2008 in die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) und 2009 in die deutsche Akademie für Technikwissenschaften (acatech) berufen. Vor seinem Wechsel an die FAU hatte der heute 54-jährige den Lehrstuhl für Verfahrenstechnik an der Technischen Universität München inne. Zuvor war er in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung des Hosokawa Konzerns in Deutschland und Japan tätig.

Über Solvay und die Solvay Stiftung

Solvay ist ein internationales Chemieunternehmen mit Hauptsitz in Brüssel. Die Solvay-Gruppe beschäftigt weltweit rund 29.000 Menschen, davon in Deutschland über 3.000 Mitarbeiter in den Unternehmensbereichen Chemie, Kunststoffe und Rhodia.

Die 1980 gegründete Ernest-Solvay-Stiftung geht auf Ernest Solvay (1838-1922) zurück, den belgischen Industriellen und Gründer des gleichnamigen Chemieunternehmens Solvay. Stiftungsziel ist es, herausragende Forschungsvorhaben zu ermöglichen. Die Stiftung verleiht alle zwei Jahre den mit 20.000 Euro dotierten Ernest-Solvay-Preis an einen herausragenden Wissenschaftler einer nicht-industriellen Forschungseinrichtung aus dem Bio- und Chemieingenieurwesen. Voraussetzung ist, dass der Preisträger dabei das Fachgebiet in eigener Lehre vertritt. Informationen zum Preis und zur Stiftung finden sich im Internet unter www.solvay.de und www.solvay-stiftung.de.

Weitere Informationen
Professor Dr.-Ing. Wolfgang Peukert
09131/85-29400
wolfgang.peukert@lfg.fau.de
www.lfg.uni-erlangen.de

Dr. Andreas Bräuer erhält „Hochschullehrer-Nachwuchspreis“ der Dechema

Einer von drei „Hochschullehrer Nachwuchspreisen 2012“ der Dechema wurde während der Eröffnungszeremonie des Jahrestreffens der ProcessNet am 11. September 2012 in Karlsruhe an Dr.-Ing. Andreas Bräuer von der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg übergeben. Er wird damit für seinen Vortrag ausgezeichnet, der auf dem Hochschullehrer- Nachwuchstreffen der ProcessNet Fachgemeinschaft „Bildung und Inovation“ besondere Anerkennung gefunden hat.

Die Forschungsarbeiten von Dr. Andreas Bräuer beziehen sich vornehmlich auf die Entwicklung und den Einsatz von optischen Messverfahren für die insitu Untersuchung von Hochdruckprozessen in der Verfahrenstechnik. Dr. Andreas Bräuer ist Leiter einer Arbeitsgruppe am Lehrstuhl für Technische Thermodynamik und Direktoriumsmitglied der Erlangen Graduate School in Advanced Optical Technologies (SAOT), beides Einrichtungen der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg.

Dr. Andreas Bräuer (zweiter v.l.); (Bild: CITplus)

Dr. Andreas Bräuer (zweiter v.l.); (Bild: CITplus)

Weitere Informationen:
http://www.arl.aot.uni-erlangen.de/home.html

Prof. Dr.-Ing. Karl-Ernst Wirth für 4 Jahre in das Kuratorium der Möller-Stiftung berufen

Prof. Dr.-Ing. Karl-Ernst Wirth, Lehrstuhl für Feststoff- und Grenzflächenverfahrenstechnik, wurde zum 1.4.2012 für zunächst 4 Jahre in das Kuratorium der Möller-Stiftung für Wissenschaft und Forschung berufen. 
Weitere Informationen erhalten Sie unter: http://www.processnet.org/moeller.html.

Dr. Andreas Bräuer wird von der Dechema Fachgruppe “Hochdruckverfahrenstechnik” für seine herausragenden, zukunftsweisenden, nachhaltigen und publizierten Forschungsleistungen mit dem Professor-Siegfried-Peter-Preis ausgezeichnet.

Während des Jahrestreffens der ProcessNet Fachgruppe “Hochdruckverfahrenstechnik” wurde Dr. Andreas Bräuer am 2ten März 2012 in Hamburg mit dem Professor-Siegfried-Peter-Preis ausgezeichnet. Der Professor-Siegfried-Peter-Preis wird von der Fachgruppe “Hochdruckverfahrenstechnik” im Namen der Professor-Siegfried-Peter Stiftung für herausragende, zukunftsweisende, nachhaltige und publizierte Forschungsleistungen auf dem Gebiet der Hochdruckverfahrenstechnik vergeben. 
Die »Professor-Siegfried-Peter-Stiftung« und der damit verbundene »Professor-Siegfried-Peter-Preis« wurde vom Lehrstuhl für Thermische Verfahrenstechnik (Prof. Dr. W. Arlt) und dem Department Chemie- und Bioingenieurwesen der Universität Erlangen-Nürnberg in Abstimmung mit der Witwe Käte Peter und dem Sohn Dr. Wolfgang Peter ins Leben gerufen, um daran zu erinnern, dass Prof. Dr. Siegfried Peter während seiner Zeit als Ordinarius für Technische Chemie die Hochdrucktechnik in Erlangen, Deutschland und Europa als vorbildlicher Forscher und Lehrer nachhaltig geprägt hat. 
Die Forschungsarbeiten von Dr. Andreas Bräuer beziehen sich vornehmlich auf die Entwicklung und den Einsatz von optischen Messverfahren für die insitu Untersuchung von Hochdruckprozessen in der Verfahrenstechnik. Dr. Andreas Bräuer ist Leiter einer Arbeitsgruppe am Lehrstuhl für Technische Thermodynamik und Direktoriumsmitglied der Erlangen Graduate School in Advanced Optical Technologies (SAOT), beides Einrichtungen der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg. http://www.arl.aot.uni-erlangen.de/home.html

Übergabe der Urkunde

Fachgruppenvorsitzender Professor Weidner (Ruhr-Universität Bochum), Preisträger Dr. Andreas Bräuer (Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg), stellv. Fachgruppenvorsitzender Professor Dohrn (Bayer Technology Services GmbH), Konferenzgastgeberin Professor Smirnova (Technische Universität Hamburg-Harburg)

Prof. Dr. Dr. Oliver Friedrich für 2 Jahr Honorary Senior Lecturer

Prof. Dr. Dr. Oliver Friedrich wurde für 2 Jahre zum Honorary Senior Lecturer der School of Biomedical Sciencies der University of Queensland in Brisbane, Australien, ernannt.

Ehrendoktor für Prof. Leipertz

Am ihrem DIES ACADEMICUS (19.09.2011) hat die Universität Maribor die Ehrendoktorwürde (Doctor Honoris Causa – Dr. h.c.) verliehen an Herrn Prof. Dr.-Ing. Alfred Leipertz – 
Inhaber des Lehrstuhls für Technische Thermodynamik unserer Universität und Koordinator der im Rahmen der deutschen Exzellenzinitiative in 2006 eingerichteten Erlangen Graduate School in Advanced Optical Technologies – in Anerkennung seiner besonderen wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der optischen Messtechnik und seines Engagements bei der Entwicklung der Forschungsaktivitäten der Fakultät für Energietechnik, dem Wissenstransfer und der internationalen Zusammenarbeit. 
Anders als an der Universität Erlangen-Nürnberg wird an der Universität Maribor die Ehrendoktorwürde auf Vorschlag einer Fakultät vom Rektor aufgrund eines Beschlusses des Senats der Universität vergeben, und nicht direkt von einer Fakultät (deshalb Verleihung am DIES ACADEMICUS).

Übergabe der Urkunde

Übergabe der Urkunde an Prof. Leipertz durch Prof. Rebolj, Rektor der Universität Maribor